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Küchenmesser Damast

Damastmesser und Damaszenermesser sind rein optisch eine Wohltat für unsere Augen und versprechen durch die spezielle Schmiedetechnik äußerste Schärfe, Schnitthaltigkeit und Stabilität. Woher kommen diese Küchenmesser und gibt es einen Unterschied zwischen beiden Arten?

Die Schmiedetechnik der Küchenmesser

Damaszenermesser und Damastmesser sind nach einem vergleichbaren Verfahren geschmiedet. Die typischen Konturen auf der Klinge entstehen dadurch, dass der Stahl bei der Verarbeitung flach geschmiedet wird, gefaltet, wieder geschmiedet, wieder gefaltet, etc. Hochwertige Küchenmesser mit dieser Schmiedetechnik bestehen üblicherweise aus einem harten Kern, der beispielsweise mit „32 Lagen Damast“ ummantelt ist. Das bedeutet, dass das Damastmesser insgesamt 65-lagig ist (32 Lagen Damast, 1 Lage Kern, wieder 32 Lagen Damast).

Die besondere Härte der Damaszenermesser wirkt sich auf die Langlebigkeit, die Schnitthaltigkeit und die Nachschleifbarkeit aus. Wer das Schleifen einigermaßen beherrscht, kann allerdings mit etwas Geduld seinem Küchenmesser aus Damast den „letzten Schliff verpassen“ und wird bei richtiger Handhabung ein Küchenmesser fürs Leben kaufen. Die meisten Damastmesser sind nicht rostfrei. Nach Gebrauch sollten sie trocken gerieben und sicher (z. B. In einem Messerblock) verstaut werden. Für eine längere Lagerung empfehlen Schmiede, das Küchenmesser in einem ölhaltigen Tuch einzuwickeln.

Gibt es einen Unterschied zwischen Damastmesser und Damaszenermesser?

Die Schmiedetechnik der Damastmesser verbindet mehrere Stahlsorten mit unterschiedlichen Eigenschaften. So wird das Küchenmesser sehr hart und schneidet exzellent, ist je nach Breite der Klinge aber auch flexibel und biegsam. Die Damastmesser wurden früher ausschließlich in Damaskus nach einem chemischen Verfahren hergestellt (ursprünglich, um den unreinen Stahl von der enthaltenen Schlacke zu befreien). Das Wissen über die einzelnen Schritte ist aber im Laufe der Zeit verloren gegangen. Heute geschmiedete Damastmesser werden zwar immer noch aus Damaszener-Stahl geschmiedet, allerdings mit einer Ersatztechnik und nennen sich insofern Damaszenermesser. Auch die Wikinger schmiedeten ihre „wurmbunten“ Messer nach einer ähnlichen Methode, in Japan wird das Damastmuster der Küchenmesser Suminagashi genannt.

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